Informationen zum Projekt "Erholung und Freizeit im Alpenrheintal"

Das Projekt "Erholung und Freizeit im Alpenrheintal" verfolgte die Absicht, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Fragen der Raumentwicklung zu stärken. Im Rahmen von Vorabklärungen, hat sich das Thema Erholung und Freizeit als besonders geeignet erwiesen, um die Vorteile einer Zusammenarbeit in der Raumplanung und Regionalentwicklung zu erproben sowie konkrete Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Bereits in einer frühen Projektphase haben die das Projekt begleitenden Entscheidungsträger erkannt, dass sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am besten anhand eines konkreten Fallbeispiels umsetzen lässt. Sie haben daher der Durchführung eines Pilotprojektes zugestimmt. Als Gebiet für das Pilotprojekt haben sie jenen Abschnitt des Rheintals festgelegt, in dem die Länder Vorarlberg, Liechtenstein und der schweizerische Kanton St. Gallen aufeinander treffen.

Das Projekt „Erholung und Freizeit im Alpenrheintal" hat auf zwei Ebenen zu Ergebnissen geführt: 

  • Es liegt eine ausführliche Projekt-Dokumentation vor, mit Berichten und Karten zur weiteren Entwicklung des Alpenrheintals auf dem Gebiet der Erholung und Freizeit (Projektdokumente).
  • Mit BeWegung - Begegnung werden die Erkenntnisse des Projektes „Erholung und Freizeit im Alpenrheintal" in einem Teilgebiet konkret angewendet.


Das Projekt „Erholung und Freizeit im Alpenrheintal" wie auch das nachfolgende Pilotprojekt sind wesentlich von der EU, der Schweizerischen Eidgenossenschaft wie auch von den beteiligten Ländern und Kantonen finanziert worden.

Chronik


Vorstudie     Frühling 2002 Erarbeitung der Vorstudie; Interviews mit zahlreichen Personen; Auswertung der Ergebnisse
  Erholung und Freizeit im Alpenrheintal   Herbst 2002 – Frühling 2003 Ausarbeitung Projektantrag
    Herbst 2003 – Ende 2005 Durchführung des Projektes „Erholung und Freizeit im Alpenrheintal“Ausarbeitung des Grundlagenberichtes, des Raumkonzeptes, der Entwicklungs-Profile für einzelne Regionen sowie diverser Karten
    Dezember 2004 Formeller Entscheid für die Durchführung des Pilotprojektes im Dreiländereck
    BeWegung – Begegnung Frühjahr 2005 Phase der Ideenfindung
    Frühjahr 2005 – Mai 2006 Durchführung des Projektes BeWegung - Begegnung
    Mai 2006 Unterzeichnung der Charta durch die Städte und Gemeinden des Projektgebietes / Einsetzung der Kommission
    12. Mai 2007 Eröffnung des Dreiländerweges
      Ab 2006 Durchführung von Veranstaltungen am Dreiländerweg
Ab 2016  Aufnahme der Gemeinde Oberriet (CH) in das Projekt. Ab sofort beteiligen sich sieben Städte und Gemeinden: Altstätten/Lienz, Feldkirch, Meiningen, Oberriet, Ruggell, Rüthi und Sennwald.

Kontakte / Links


Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG) St. Gallen
http://www.sg.ch/home/bauen__raum___umwelt.html

Stabsstelle für Landesplanung Fürstentum Liechtenstein
http://www.llv.li/#/1706/amt-fur-bau-und-infrastruktur

Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abt VIIa, Raumplanung und Baurecht
http://www.vorarlberg.at