KÜEFER MARTIS HUUS

Anno 1730 wurde dieses barocke Bauernhaus erbaut. Benannt ist es nach Martin Biedermann, der es 1862 kaufte und den Beinamen “Küefer Marti” trug, weil sein Großvater Küfer war. Bis 1993 war das Küefer Martis Huus bewohnt, heute ist es ein kleines Kulturzentrum und steht unter Denkmalschutz. Das Erdgeschoss des originalgetreu renovierten Wohnhauses besteht aus einer Wohnstube mit Kachelofen, einer alten Schlafkammer und einer Küche mit Holzherd. Diese Räume werden für verschiedenste Anlässe als Treffpunkt genutzt. Das Ober- und das Dachgeschoss sind für kulturhistorische Ausstellungen reserviert, deren Schwerpunkt angesichts der Nähe zum Rhein das Thema Wasser ist. Im “Kulturtenn”, dem ehemaligen Stall, finden neben Wechselausstellungen regionaler KünstlerInnen auch Lesungen, Vorträge, Diskussionen und Treffen ortsansässiger Vereine statt.